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Leitfaden für wissenschaftliches Arbeiten (Abschlussarbeiten und Seminare).
Das Passwort wird in den entsprechenden Veranstaltungen vom Lehrstuhl bereitgestellt.
Leitfaden_2026-03-20.pdf
(externe Datei)
Abschlussarbeiten
Zuteilungsverfahren
Der Professur für Betriebliches Informationsmanagement (Prof. Dr. Stefan Sackmann) und die Forschungsgruppenleitung für Digitale Innovationen und Design von Informationssystemen (Dr. Stephan Kühnel) bieten für den Studiengang Wirtschaftsinformatik Bachelor- und Masterarbeiten sowie für den Studiengang BWL (nur über das Zuteilungsverfahren) Bachelorarbeiten an.
Die Vergabe von Abschlussarbeiten im Fach Wirtschaftsinformatik (Bachelor und Master) erfolgt semesterweise anhand eines zentralen Zuteilungsverfahrens über Stud.ip.
Um am Zuteilungsverfahren für das jeweils kommende Semester teilzunehmen, tragen Sie sich bis spätestens zum Stichtag sechs Wochen vor Semesterbeginn (15.2. resp. 15.8.) in die Lehrveranstaltung Abschlussarbeiten in der Wirtschaftsinformatik (Bachelor & Master) in Stud.IP im jeweiligen Semester verbindlich als Teilnehmer:in ein.
Ihre Vorstellungen und Präferenzen hinsichtlich des Bereiches ("Betriebliches Informationsmanagement" oder "Digitale Transformation"), des Themas Ihrer Abschlussarbeit und des Betreuenden können Sie über die Bearbeitung der "Aufgabe" in dieser Stud.IP-Veranstaltung hinterlegen.
Das Zuteilungsverfahren erfolgt zeitnah nach Ablauf der Anmeldefrist. Bitte beachten Sie, dass für eine Zuteilung alle prüfungsrechtlichen Voraussetzungen für die Anfertigung einer Abschlussarbeit zu erfüllen sind. Bitte prüfen Sie dies sorgfältig vor Abgabe Ihrer Anmeldung.
Alle bis zum Stichtag eingegangenen Bewerbungen werden auf die Lehrstühle der Wirtschaftsinformatik verteilt. Das Ergebnis ihrer Anmeldung wird Ihnen vom zugeteilten Lehrstuhl innerhalb von 14 Tagen nach dem Stichtag per E-Mail mitgeteilt. Bitte verzichten Sie in diesem Zeitraum auf Nachfragen.
Zeitlicher Ablauf
- Sie erhalten Ihre Zuteilung zum Bereich "Betriebliches Informationsmanagement" (Prof. Dr. Stefan Sackmann), "Digitale Transformation" oder "Digitale Innovationen und Design von Informationssystemen" (Dr. Stephan Kühnel)
- Für den Bereich "Betriebliches Informationsmanagement":
- Sie kontaktieren die Betreuerin/den Betreuer Ihres Wunschthemas.
- Initiale Themenbesprechung mit Ihnen und Ihrer Betreuerin/Ihrem Betreuer zur Festlegung des individuellen Schwerpunkts.
- Für den Bereich "Digitale Transformation" / "Digitale Innovationen und Design von Informationssystemen":
- Sie kontaktieren Dr. Stephan Kühnel.
- Initiale Themenbesprechung zur Festlegung des individuellen Schwerpunkts.
- Sie wählen Ihren Starttermin aus.
- Sie erhalten das Thema vom Prüfungsamt. Beginn der Bearbeitungszeit.
- Begleitend startet das Abschlussarbeits-Kolloquium (siehe Stud.ip)
- Nach max. 8 Wochen (Bachelor) oder 16 Wochen (Master): Abgabe der Arbeit.
- Bei Krankheit kann die Arbeit max. 2 Wochen pausiert werden.
- Ca. 10 Wochen nach Abgabe: Erhalt der Note.
- Sie können eine Einsicht in die Gutachten beantragen.
- Master: i.d.R. 2-4 Wochen später folgt die Verteidigung der Arbeit.
Formales
Wie stellt einen Leitfaden für wissenschaftliches Arbeiten bereit, den Sie hier Download finden: Download Leitfaden. Darin enthalten ist auch ein Kapitel über den Umgang mit und den Einstatz von künstlicher Intelligenz (KI). Das Passwort des Leitfadens erhalten Sie spätestens, wenn Sie bei uns offiziell für eine Abschluss- oder Seminararbeit angemeldet sind.
Für Masterarbeiten ist eine Verteidigung abzuhalten. Gemäß Prüfungsordnung §16 Nr. 17 gilt: “die Dauer der Prüfung darf sechzig
Minuten nicht überschreiten.” Bei uns wird dies in max. 30 Minuten Vortrag und max. 30 Minuten Befragung untergliedert. Unsere Präsentationsgeräte haben das Format 16:9 und einen HDMI-Anschluss. Ein USB C-HDMI-Adapter ist verfügbar. Sie können die Folienvorlagen aus dem Seminar Informationsmanagement verwenden, diese bei uns anfragen oder ein eigenes Foliendesign verwenden.
Themen (bitte aufklappen)
Analyse von Geschäftsprozessen
Die Analyse von Geschäftsprozessen kann in unterschiedlichen Facetten erfolgen und sowohl Prozess-Schemata als auch Prozess- Instanzen als Betrachtungsgegenstände umfassen. Neben der Vorhersage des weiteren Verlaufs von Prozessinstanzen können u.a. Prozessmodelle ökonomisch bewertet werden.
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Reifegradmodelle im Geschäftsprozessmanagement
Sowohl Geschäftsprozesse als auch das Geschäftsprozessmanagement kann qualitativ durch Reifegradmodelle analysiert und bewertet werden. Es sollen verschiedene Arten von Reifegradmodelle analysiert werden und für konkrete Organisationen weiterentwickelt werden.
Ansprechpartner: Sebastian Hirsekorn -
Bimodale Entwicklung von IT-Services - ein Ansatz für das Geschäftsprozessmanagement?
Der Ansatz einer bimodalen Organisation von IT-Services hat sich in einzelnen Bereichen bewährt. Auf der Basis einer strukturierten Literaturanalyse sollen die gemachten Erfahrungen analysiert werden. Darüber hinaus soll eigenständig analysiert werden, in wie weit diese Erfahrungen auf das Geschäftsprozessmanagement übertragen werden können.
Ansprechpartner: Sebastian Hirsekorn -
Process Discovery Algorithmen
Bei der Business Process Discovery, einer Art von Process Mining, werden Event Logs analysiert, um daraus Geschäftsprozessmodelle zu extrahieren. Dafür existieren viele Algorithmen mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. Zu diesen Algorithmen soll eine Literaturanalyse vorgenommen werden, um bestehende Algorithmen zu identifizieren und miteinander zu vergleichen.
Ansprechpartner: Leonard Nake
Geschäftsprozesse und Natural Language Processing
Eine Herangehensweise an die Analyse von Geschäftsprozessen ist die Analyse von natürlichsprachigen Texten. So können beispielsweise aus Beschreibungen von Geschäftsprozessen Geschäftsprozessmodelle generiert, bestimmte Aktivitäten identifiziert oder analysiert werden.
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Generation von Geschäftsprozessmodellen durch die Analyse von natürlichsprachigen Texten
Es besteht bereits ein Ansatz, der aus Prozessbeschreibungen Geschäftsprozessmodelle generiert. Aufgabe im Zuge einer Masterarbeit wäre, den bestehenden Ansatz zu analysieren und zu evaluieren, ob der Ansatz durch die Verwendung von Large Language Models verbessert werden kann.
Ansprechpartner: Leonard Nake -
Analyse von Tasks durch die Verwendung von Natural Language Processing (NLP) Methoden (z.B. Large Language Models)
Literatursuche, um bestehende Methoden zu identifizieren und zu analysieren. Wie können natürlichsprachige Prozessbeschreibungen analysiert werden, um Informationen über Tasks im jeweiligen Geschäftsprozess zu generieren?
Ansprechpartner: Leonard Nake -
Visualisierung von Geschäftsprozessen durch generative KI
Literatursuche oder Prototypentwicklung zur wissenschaftlichen Analyse, ob Geschäftsprozesse durch die automatische Erstellung von Bildern oder Videos adäquat visualisiert werden können.
Ansprechpartner: Leonard Nake
Digitale Assistenzsysteme und IS Healthcare
Digitale Assistenzsysteme bündeln State-of-the-art-Technologien um bspw. ältere und kognitiv eingeschränkte Personen im Alltag zu unterstützen. Eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Unterstützung sollte in einem zielgruppengerechten Informationssystem resultieren, dass einen gesellschaftlichen Mehrwert generiert.
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Conversational Agents im Gesundheitswesen
Conversational Agents, also dialogbasierte KI-Systeme, gewinnen im Gesundheitswesen zunehmend an Bedeutung. Sie ermöglichen die natürliche Interaktion zwischen Mensch und Maschine – etwa durch Chatbots oder Sprachassistenten, die Patienten, Pflegekräfte oder Angehörige unterstützen. Mögliche Einsatzszenarien reichen von Informationsvermittlung über Erinnerungshilfen im Alltag im Pflegeheim bis hin zur Begleitung von Pflegeprozessen. Ziel einer Abschlussarbeit kann etwa die Entwicklung, prototypische Implementierung oder Evaluation eines solchen Agents im Gesundheitskontext sein.
Ansprechpartner: Johannes Göbel -
KI-Systeme zur Unterstützung und Schulung von Anamnesefertigkeiten
Die strukturierte Aufnahme und Bewertung von Patientendaten (die Anamnese) ist eine zentrale Fähigkeit im Gesundheitswesen. KI-gestützte Systeme besitzen das Potenzial, Medizinstudierende oder Pflegekräfte beim Erlernen und Üben von Anamnesegesprächen gezielt zu unterstützen, z. B. durch simulierte Gesprächspartner oder Feedbacksysteme. Im Rahmen einer Abschlussarbeit kann etwa eine bestehende Lösung evaluiert, ein neues Konzept entwickelt oder der Einsatz von Large Language Models in diesem Setting untersucht werden.
Ansprechpartner: Johannes Göbel
KI, Deep Learning und Computer Vision
KI ist nicht zuletzt durch die aktuellen Durchbrüche bei Large Language Models in aller Munde, sondern erreicht nahezu wöchentlich besser Leistungen in den Bereichen der optischen Bildverarbeitung und Objekterkennung. Die Einsatzbereiche sind vielseitig, die Architektur der Modelle ist dann oftmals spezifisch auf diese angepasst, was besonders aufgrund hoher Präzision und Genauigkeit im Bereich der digitalen Gesundheit von Relevanz ist./p>
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Menschenähnliche KI-Systeme – Anthropomorphismus und Vermenschlichung
Die Vermenschlichung von KI-Systemen – auch als Anthropomorphismus bezeichnet – beschreibt die bewusste oder unbewusste Zuschreibung menschlicher Eigenschaften an nicht-menschliche Agenten. Gerade bei sprachbasierten Anwendungen wie Conversational Agents beeinflusst dies maßgeblich die Wahrnehmung, Akzeptanz und das Vertrauen der Nutzenden. Im Rahmen einer Abschlussarbeit kann entweder eine strukturierte Literaturanalyse zum aktuellen Forschungsstand durchgeführt oder ein prototypischer Conversational Agent mit unterschiedlichen Ausprägungen menschenähnlicher Eigenschaften entwickelt und evaluiert werden.
Ansprechpartner: Johannes Göbel -
Die dunkle Seite der Gamification
Durch KI wird Gamification variabler und kann sich auf laufend anpassen (adaptive Gamification). Das erhöht zwar die Wirksamkeit, bringt aber Risiken wie manipulative Designs, Verlust von Autonomie, Datenschutz/Profiling sowie mögliche Verzerrungen mit sich. Bei LLM‑basierter Gamification kann zusätzlich trügerisches Vertrauen in scheinbar kompetente Antworten hinzukommen. In Bezug auf dieses Thema kann eine strukturierte Literaturrecherche erbracht oder ein eigener ethischer Prototyp entworfen werden.
Ansprechpartner: Paul Tebbe
Augmented Reality
Die Augmented Reality-Technologie erweitert die Realität um zusätzliche, synthetische Informationen für den Nutzer. Eine Vielzahl an Augmented Reality-Systemen existieren und manche davon können zu Zwecken des Geschäftsprozessmanagements eingesetzt werden.
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Einsatzmöglichkeiten und -potentiale von Augmented Reality zur Unterstützung der Pflege von Menschen
In Ihrer Arbeit analysieren Sie den Stand der Forschung zum Einsatz von Augmented Reality in menschlichen Pflege-Settings. Dies umfasst sowohl die professionelle Pflege (z. B. durch Pflegedienste oder in Pflegeheimen) als auch die informelle Pflege (durch Angehörige).
Ansprechpartner: Dr. Stephan Kühnel
Digitale Transformation/Innovation und Design Science Research
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Begriffswelten und erforderliche Kompetenzen im Umfeld der Digitalen Transformation - eine induktive Analyse
Auf Basis von Literatur aus Theorie und/oder Praxis nehmen Sie eine umfassende Charakterisierung des Begriffs "Digitale Transformation" vor und leiten Kompetenzen ab, die für die Arbeit in diesem Themenfeld als erforderlich angesehen werden.
Ansprechpartner: Dr. Stephan Kühnel -
Personas im Service Design
Auf Basis von Literatur aus Theorie und/oder Praxis werden so genannte "Personas" für einen spezifischen Geschäftsprozess aus dem universitären Kontext entwickelt, empirisch evaluiert und diskutiert.
Ansprechpartner: Sebastian Hirsekorn -
Anwendung von Design-Science-Research-Methoden in der Forschung - eine systematische Literaturanalyse in ausgewählten Journals
In der Arbeit untersuchen Sie, wie das Forschungsparadigma "Design Science Research" in ausgewählten Journals genutzt und adressiert wird.
Ansprechpartner: Dr. Stephan Kühnel -
Potentiale von KI zur Unterstützung von Design-Science-Research-Initiativen - eine systematische Literaturanalyse
In der Arbeit untersuchen Sie, wie das Forschungsparadigma "Design Science Research" durch KI unterstützt werden kann.
Ansprechpartner: Dr. Stephan Kühnel -
Untersuchung von Pro und Kontra design-orientierter Forschung (Achtung: nur für Master!)
Im Rahmen der Masterarbeit untersuchen Sie auf Basis von Interviews die Vor- und Nachteile der Anwendung design-orientierter Forschungsansätze.
Ansprechpartner: Dr. Stephan Kühnel -
Anwendungsmöglichkeiten der Q-Methode (Q-Sort) im Rahmen der Entwicklung von Taxonomien aus dem wirtschaftsinformatischen
Themenspektrum
In der Arbeit untersuchen Sie die Anwendungs- und Einsatzmöglichkeiten der Q-Methode im Rahmen der Taxonomie-Entwicklung, die in der Wirtschaftsinformatik breite Anwendung findet.
Ansprechpartner: Dr. Stephan Kühnel -
Eigenes Thema aus dem Bereich "Digitale Transformation"
Sie schlagen ein eigenes, konkretes Thema aus dem Themenspektrum der Digitalen Transformation vor. Bitte planen Sie ausreichend Zeit zur Themenabsprache/-konkretisierung ein.
Ansprechpartner: Dr. Stephan Kühnel
Nichts dabei oder nichts mehr frei?
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Eigenes Thema
Sollten Sie einen eigenen Vorschlag haben, schreiben Sie eine E-Mail mit einem Titelvorschlag und ca. 1/2 Seite Exposé (Fragestellung, Methode, erwartetes Ergebnis/Artefakt) gerne an im@wiwi.uni- halle.de.
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Glückskeks
Ihnen wird ein Thema zugewiesen.



